SERIE A: „Letztendlich entscheidet der Markt, was Kunst ist“

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In der Serie A verhandeln wir das Überleben der Dinge. Während die Serie B draußen die Welt blockiert, kämpfen die Arbeiten hier im Atelier oder nach der Rückkehr aus Ausstellungen um ihren Verbleib. Eine Skulptur ist bei uns kein unantastbares Heiligtum, sondern erst mal Material, das Platz beansprucht und Kosten verursacht. Jedes Teil behauptet seine physische Präsenz nur so lange, wie die Ökonomie es zulässt.

Wenn eine Arbeit keinen Käufer findet, wird sie zum Hindernis für das nächste Projekt. In einer Realität ohne Sicherheitsnetz stirbt die Skulptur, wenn sie keinen Markt findet: Sie wird zerlegt, übermalt oder landet wieder im Fundus, um als Basis für die nächste Arbeit zu dienen. Am Ende bleibt oft nur ein Foto von etwas, das physisch nicht mehr existiert. Der Markt ist hier der letzte Kurator: Wer kauft, rettet das Ding vor der Dekonstruktion und macht aus einem vorläufigen Zustand eine dauerhafte Tatsache. Zur Einordnung gibt es drei Zustände: Verkauft (durch Erwerb gesichert), Sammlungsbesitz (derzeit im Fundus auf Abruf) oder eben Dekonstruiert (nur noch als Foto vorhanden). Eine Garantie auf Vollständigkeit der Zustandsbeschreibung gibt es nicht.

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