GLITCH - DIE KUNST DIE STÖRTE. „Artist Documentation“
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Bilder
Das Bild war Mittel zum Zweck für eine banale, aber entscheidende Frage: Meint das Museum es ernst? Während die Pinakothek in ihrer „Glitch“-Ausstellung die Störung feierte, testete Andreas Familler mit diesem dezenten Werk, ob der „Fehler“ auch in der Praxis willkommen ist.
Alles begann mit einer Pressemitteilung der Münchner Polizei, die das Museum eigentlich vermeiden wollteDanach ging die Geschichte weltweit viral. Das Problem: Die Medien haben die Polizeimeldung nicht hinterfragt, sondern einfach nur das Narrativ vom „Hobby-Künstler auf der Suche nach dem Durchbruch“ abgeschrieben.
„Hätt’ ich nur nix g’sagt...“
A Reverse Art Heist? Museum Finds Employee’s Painting on Its Wall
https://www.nytimes.com/2024/04/10/world/europe/germany-painting-museum.html
https://hyperallergic.com/german-museum-employee-fired-after-secretly-hanging-up-his-own-painting/
An employee's act of placing his own artwork within the Pinakothek's "Glitch" exhibition, dedicated to system errors, became a profound irony when the institution responded with dismissal and legal action. This incident highlighted the contradiction of a gallery celebrating disorder, only to penalize it when it disrupts their curated environment.
Die Intervention in der Pinakothek der Moderne wirkte weit über den lokalen Diskurs hinaus als Katalysator für eine internationale Debatte über die Machtstrukturen im Ausstellungsbetrieb. Inspiriert durch den weltweiten Diskurs im Guardian, initiierten die Edinburgh Printmakers ein radikales Gegenmodell: Eine Ausstellung, die den institutionellen „Gatekeeper“ entmachtet und die eigenmächtige Platzierung von Werken durch die Öffentlichkeit nicht als Delikt, sondern als kuratorisches Prinzip legitimiert. Damit wird der „Glitch“ zur Initialzündung für eine neue Form der institutionellen Durchlässigkeit, die den statischen Kunstbegriff zugunsten einer gelebten Partizipation auflöst.
https://edinburghprintmakers.co.uk/viewing-room/54-castle-mills-then-now-whose-gallery
Die Kunst, die störte“ – Der Bayerische Rundfunk über Andreas Familler
Der BR (Abendschau & BR-Klassik) beleuchtet die Aktion in der Pinakothek als konsequente künstlerische Antwort auf die Ausstellung „Glitch“. Wo das Museum mit Kündigung reagierte, sieht der BR eine tiefere Debatte über Fehlerkultur und die Grenzen des modernen Ausstellungsbetriebs.
200 copies, signed & numbered. SOLD OUT
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„Ein Mitarbeiter schmuggelt ein eigenes Werk in die Pinakothek der Moderne – was als Skandal begann, wird nun im Comic ‚GLITCH. Die Kunst die störte‘ künstlerisch aufgearbeitet. Die Erzählung beleuchtet mit Humor die starren Regeln des Kunstbetriebs und feiert den Fehler als Innovationsquelle. Diese Darstellung greift die Debatte um den mutigen Regelbruch von 2024 auf.“
Mehr zum Hintergrund und dem Comic im Originalartikel auf:
Die Galerie Gallerini des Kunstvereins Schwabing ist ein herrlich abgefahrener Ort voller Charakter. Auf kleinstem Raum trifft hier echte Münchner Lebensart auf kompromisslose Kunst. Wer genau hinsieht, entdeckt in dieser charmanten kleinen Galerie weit mehr als nur Bilder – sie steckt voller kleiner Geheimnisse und Überraschungen. Ein echter Geheimtipp für alle, die das Unkonventionelle suchen und Kunst in ihrer authentischsten Form erleben wollen.
danke nochmal für die lustige zeit